Adrenalin – was ist das?

Adrenalin spielt im Körper eine große Rolle. Besonders in aufregenden und bedrohlichen Situationen entsteht das Stress-Hormon als Reaktion auf verschiedene biochemische Prozesse in unserem Körper.

Zunächst einmal ist Adrenalin etwas Positives, denn es stellt uns in ernsten Situationen schnell und effizient alle notwendigen Körperfunktionen zur Verfügung und sorgt dafür, dass wir ausreichend Energie haben, um zu überleben.

Doch gerade im Umgang mit Angst kann Adrenalin auch unangenehm werden und zu Paniksituationen oder einer Schockstarre führen.

Die Wirkungen des Stresshormons

Denken wir zurück an die Steinzeit, so war Adrenalin wichtig für das Überleben. Nur durch Adrenalin sind wir in lebensgefährlichen Situationen handlungsfähig geblieben. Das Hormon stellt in unserem Körper automatisch den sogenannten „fight or flight“ Modus ein. Werden wir bedroht, so haben wir genau zwei Optionen: Flucht oder Kampf.

Je nach Aussichtslage, wie wir den Kampf schaffen können, versorgt Adrenalin schnell alle notwendigen Körperbereiche mit der Energie, die sie benötigen, um zu flüchten, oder auszuharren.

Das Ganze funktioniert durch die Aktivierung unseres Gehirns. Während das Reptilienhirn entscheidet, ob wir uns in Lebensgefahr befinden, oder nicht, entscheidet in einem weiteren Schritt unser limbisches System, wie wir, aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen handeln. Das Reptilienhirn aktiviert unseren Herzschlag, die Durchblutung und den Stoffwechsel. In einer Ernstlage werden diese beschleunigt. Das limbische System hingegen entscheidet emotional und basierend auf unserer Erfahrung, welche Handlung relevant ist.

Im Nu werden alle Zellen mit Energie befeuert und der ganze Körper ist in einem Kampf- oder Fluchtmodus angekommen. Der Täter kann kommen, der Kampf beginnen.

Täter und Opfer im Adrenalin Rausch

Gehen wir abends im Park spazieren und bemerken, dass wir verfolgt werden, so setzt im Unterbewusstsein bereits die Produktion von Adrenalin ein. Durch die verstärkte Durchblutung unserer Muskulatur, die das Adrenalin verursacht, werden auch unser Herzschlag und die Atmung beschleunigt. Viele Menschen bemerken im Moment, in dem die Adrenalin Produktion einsetzt, dieses gewisse Bauchgefühl, das ihnen etwas sagen will. Wer diesem Gefühl genau nachspürt, nimmt auch eine zunehmende Körperwärme sowie schnellere Atmung wahr.

Wie man die Produktion von Adrenalin steuern kann

Während das Adrenalin zunächst etwas Positives für unseren Körper darstellt, kann es leider auch in erhöhten Mengen zu Unannehmlichkeiten führen. Wenn zu viel Adrenalin erzeugt wird, setzen die Schockstarre oder eine Panikattacke ein, die äußerst unangenehm sein können. Der Körper und Geist fühlen sich in diesem Moment an wie in einem Rausch, dem man nicht entkommen kann. Viele beschreiben diese Erfahrung als Tunnelblick, der dazu führt, dass wir nicht mehr im Stande sind, Gefahren um uns herum wahrzunehmen. Gerade jetzt ist es für potenzielle Täter ein Leichtes, uns zu überwältigen, denn unser gesamter Körper schaltet ab. Eine Flucht oder Selbstverteidigung sind nicht mehr möglich, bis das zu viel erzeugte Adrenalin abgebaut ist. Dies kann bis zu 20 Minuten dauern.

 Adrenalin in der Selbstverteidigung

Der Ablauf in einer Straftat ist ähnlich. Der Täter produziert während der Tat Adrenalin, was ihn aggressiv macht und in Rage bringt. Sein Opfer hingegen wird Adrenalin produzieren, um zu flüchten, oder in eine Schockstarre verfallen. In letzterem Fall stellt es sich tot – oder lässt die Tat über sich ergehen.

Der Vorgang ist wissenschaftlich vielfach untersucht worden. Die Abläufe und körperlichen Reaktionen ähneln sich. Das Ergebnis führt dazu, dass man heute im Stande ist, im Rahmen des Selbstverteidigungstrainings den Umgang mit Adrenalin effizient zu trainieren.

Durch das bewusste Spüren von Emotionen und den körperlichen Symptomen wie den Herzschlag oder unsere Atmung, lernen wir achtsamer unserer Körper wahrzunehmen. Das Trainieren und Üben von Trainingsabläufen helfen dabei, die Produktion von Adrenalin zu steuern und zu viel produziertes Adrenalin in effektive Handlungen fließen zu lassen. Durch das regelmäßige Üben und Wiederholen dieser Bewegungsabläufe und dem Erlernen einer stabilen Atmung, ist es möglich, den eigenen Körper und das Gehirn so zu konditionieren, dass wir im Notfall handlungsfähig bleiben.

Urban Combatives und Krav Maga als Techniken der Bewusstwerdung

Techniken wie wir sie in Urban Combatives immer wieder trainieren und verinnerlichen helfen dabei mit mehr Achtsamkeit seine Adrenalin Produktion zu spüren und zu steuern. Auch das Krav Maga macht es als Trainingsart spürbar, ganz bewusst die durch das Adrenalin bereitgestellte Energie in zielsichere und lebensschützende Bewegungen ablaufen zu lassen.

Als Selbstverteidigungstrainer begleite ich euch dabei, mit Adrenalin effektiv umzugehen und dieses energetisch in mehr Sicherheit und Körperkontrolle zu verwandeln, die euch vor gefährlichen Situationen schützen und dafür Sorge tragen, dass ihr aktiv und handlungsfähig aus der Lage herauskommt.

Das Training in München Unterhaching ist grundsätzlich nur mit einer vorherigen Anmeldung möglich. Um eine hohe Qualität unserer Trainings sicherzustellen und alle Teilnehmenden aktiv in das Training einzubinden, sind unsere Trainings auf 8 bis 10 Teilnehmende begrenzt. Die Kurse sind für Einsteiger, Fortgeschrittene und zum Auffrischen vorhandener Kenntnisse bestens geeignet.

Ich freue mich, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und wir Ihr erstes Training absprechen und vereinbaren!

Personaltrainer Günther Pfeifer

Personaltrainer Günther Pfeifer

Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Selbstschutztraining, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.

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