Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, in der es uns an nichts fehlt. Respekt und Toleranz sind Werte, die unsere Gesellschaft prägen und schon früh im Rahmen der ersten Sozialisation in der Familie und im Kindergarten vermittelt werden. Die Gesellschaft formt uns zu Wesen, die in einem Wertesystem leben und nach diesem handeln.

Betrachten wir die Bedürfnispyramide nach Maslow, so ist ersichtlich, dass die Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Essen und Gesundheit durch unser System organisiert werden. Wir können uns voll und ganz auf soziale Akzeptanz und Selbstverwirklichung konzentrieren. 

Unser Überlebensinstinkt existiert auch heute noch, aber er bildet sich im Laufe des Lebens und der Erziehung immer weiter zurück. Wir kennen keine Todesangst – egal, was wir tun: in Deutschland sind wir geschützt. Gesetze, Gerichte, Polizei, Behörden und ein Gesundheitssystem schützen uns und unser Überleben.

Doch was passiert, wenn wir in eine lebensbedrohliche Situation kommen und angegriffen werden? Unsere Erziehung hat uns darauf konditioniert, friedvoll und deeskalierend zu handeln. Doch nicht immer sind Abstand und Deeskalation möglich und unser antrainiertes Mindset, das auf Sicherheit trainiert ist, wird uns zur Gefahr!

Was tun, wenn Worte allein keine Lösung sind?

„Worte statt Waffen“ sind für jeden eine Handlungsmaxime. Doch, wenn ein Angreifer sich an diese nicht hält, wird auch das Opfer nur durch den Einsatz von Worten keine Überlebenschance haben.

Die meisten Menschen und Kulturkreise sind mit Gewalt und Angriffen geistig überfordert, da sie diese nicht vorher erlebt haben und keine Erfahrung mit diesen haben. Bei einem Angriff setzt der natürliche Überlebensinstinkt ein – doch gehemmt durch unsere anerzogene Höflichkeit, die uns stoppt, in einen Aggressionsmodus zu wechseln.

Dabei sind Abwehrtechniken und das Training des Mindsets für Gefahrensituationen eben so notwendig in einer immer unsicherer werdenden Welt, wie das Erlernen von Deeskalation. In einer lebensbedrohlichen Situation heißt es handeln und Selbstverteidigung in einer Notlage erlaubt auch das Gesetz!

Viele Menschen sind unter Angesicht von einer Bedrohung nicht im Stande, den Schalter umzulegen und ihr Mindset von Angst auf Aggression umzuschalten. Dabei kann das Nachspüren von Wut und Aggression auf einen Täter deutlich hilfreicher sein als eine Schockstarre, das Wegsehen oder Worte. Die Umwandlung von negativen Emotionen kann uns sogar unser Leben retten, denn: Täter rechnen nicht mit Gegenangriffen! Häufig treibt Gegenwehr sie sogar in die Flucht.

Die Kriminalitätsrate in Deutschland nimmt weiter zu. Treffen kann es jede*n!

Es ist also wichtig und zeitgemäß, den Schalter umzulegen und den eigenen Überlebensinstinkt zu erwecken und zu trainieren. Dazu gehört ein verändertes Mindset!

Gewalt trainieren – ist das moralisch?

Lee Morrison ist der Vorreiter dafür, dass mit Urban Combatives (UC) Menschen körperlich so trainiert werden, dass sie handlungsfähig sind sobald Ihr Empfinden von heiler Welt und Behutsamkeit plötzlich erschüttert werden. Auch andere Kampfkünste bzw. Selbstverteidigungssysteme machen es möglich, mental Hass, Angst und Schmerz zu empfinden und den Überlebenssinn zu trainieren. Hierbei geht es nicht um die reine Gewalt, sondern vielmehr um das eigene Mindset, einer Gefahr begegnen zu können. Dieses Wissen und das Training helfen, im Notfall richtig und effektiv zu handeln, anstatt Werte und Erziehung aufrecht zu erhalten.  

So wie wir denken fühlen wir und so, wie wir fühlen, handeln wir! Wer also in einer lebensbedrohlichen Situation auf seine konditionierte „heile Welt“ vertraut, hat schlechte Chancen, seinen Körper auf Gegenangriff zu positionieren. Die Folge ist fatal: Der Täter fühlt sich im Opfer bestätigt und wird oft noch gewaltbereiter.

In einem Notfall müssen wir unsere Glaubenssätze so verwandeln, dass ein Mindset entsteht, welches uns flexibel und agil hält, um die Gefahr zu erkennen. Nur, wer eine Gefahr wahrnimmt und die damit verbundenen Gefühle von Angst, Schmerz und Hass zulässt, ist auch für den Notfall richtig konditioniert und handelt automatisch richtig.

Hierzu ist ein Training des Überlebensinstinkts erforderlich!

Mein Mindset ist entscheidend

Werte und Glaubenssätze beeinflussen unser Handeln. Wer ein positives Mindset hat, wird auch positiv handeln. Wer an eine immer heile Welt glaubt, wird auch im Notfall nach dem „Heile-Welt“-Schema handeln. Das kann sehr gefährlich werden!

Wer sein Mindset auf eine positive Handlungsfähigkeit in einem Ernstfall trainiert und keine Angst hat, dem Täter unterlegen zu sein, hat auch im Ernstfall Handlungssicherheit.

Die Macht der Gedanken, das Empfinden unserer Gefühle und das Ableiten von Handlungen sind wichtige Dinge, die jeder Mensch beherrschen und lernen sollte – um sicher leben zu können und seine Urinstinkte in einer lebensgefährlichen Situation zu erkennen und lebensrettend zu agieren!

Urban Combatives und Coaching

Unser Trainings– und Coaching Angebot hilft dir dabei, das richtige Mindset zu finden und deinen Überlebensinstinkt richtig zu konditionieren. Gedanken, Gefühle und Verhalten werden mit dem aufeinander abgestimmten Trainingsprogramm so trainiert, dass du im Notfall auf Überleben und Gegenwehr programmiert bist. Schreibe uns eine Mail für ein Personal Training oder Coaching.  Alternativ sind wir bald mit unseren Kleingruppenkursen wieder wie gewohnt für dich da – Vorab-Informationen erhaltet Ihr jederzeit!

Mehr hierzu in unsren nächsten Podcast………

Personaltrainer Günther Pfeifer

Personaltrainer Günther Pfeifer

Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Selbstschutztraining, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.

Kurse und Schulungen - es sind noch Termine frei!

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