Darum ist Konditionierung in Selbstverteidigung und Selbstschutztraining für dich wichtig!

Die größte Gefahr ist die, nicht auf eine Gefahr vorbereitet zu sein und sich im Notfall rein auf die Intuition zu verlassen.
Viele Maßnahmen versprechen, in einer Gefahrensituation hilfreich zu sein. Darauf vertrauen wir. Dabei ist uns nicht bewusst, wie oft unsere Psyche, unser siebter Sinn oder einfach unser Unterbewusstsein uns beeinflussen und unser Verhalten manipulieren. Alltagsbeispiele sind die Wirkung von Werbung, das Hundetraining mit dem Leckerli oder Belohnungen.

Reize lösen in uns Reaktionen aus. Dies zeigen wissenschaftliche Experimente, wie zum Beispiel das Hunde-Experiment von Pawlow. Dieser untersuchte das Verhalten von Tieren, indem er einem Hund Futter gab und dabei beobachtete, wie sich der Speichel des Hunds bildete. Er kombinierte die Gabe von Futter mit einem Glockenschlag und wiederholte den Vorgang immer wieder. Nachdem der Hund immer zum Glockenschlag Speichel bildete und sein Futter erhielt, änderte Pawlow den Ablauf. Die Glocke ertönte ohne Futter und der Hund bildete nur auf den Glockenton hin Speichel – ganz ohne Futter zu erhalten. Das Tier war zu dem Zeitpunkt auf das Geräusch konditioniert. Die Glocke war der Reiz, auf den als Reaktion die Speichelbildung eintrat.

Heute wird das Experiment erfolgreich eingesetzt, um Rettungssanitäter zu schulen, Piloten und Flugbegleiter zu trainieren und uns im Kaufverhalten zu beeinflussen. Auch ich nutze die Konditionierung in meinem Selbstschutztraining, um die richtigen Reize in Gefahrensituationen zu konditionieren, die dann ein effizientes und sicheres Verhalten als Reaktion auslösen. Damit bereite ich dich darauf vor, im Notfall ein bestimmtes Handlungsmuster automatisch einzuleiten.

Wie genau funktioniert die Konditionierung im Notfall?

Im Training lernst du durch wiederholtes Üben eine Haltung einzunehmen und nach einem gespeicherten Muster zu handeln. Dabei handelt es sich um ein Element der Lernpsychologie, die auch bei Kindern angewendet wird und sich der Assoziation von Reizen und Reaktionen bedient. Eine im Unterbewusstsein gespeicherte Koppelung an einen Reiz löst eine erwünschte Reaktion automatisch aus.
So wie in Pawlows Experiment mit dem Hund, kann die Konditionierung auch dazu führen, dass du lernst, die Reize, die von Gefahren und Übergriffen ausgehen, zu üben und in ein Handlungsmuster einfließen zu lassen. So kannst du beispielsweise darauf konditioniert sein, bei einem Übergriff in der Tiefgarage, oder im Moment, wo eine Person, dich verfolgt, richtig zu reagieren und die Gefahr abzuwenden.

Warum Konditionierung in Selbstschutz und Selbstverteidigung eine authentische Abwehrhaltung unterstützt

Bei vielen Personen löst schon der Gedanke daran, einen dunklen Weg entlang zu laufen, oder durch die Tiefgarage gehen zu müssen Unwohlsein aus. Diese Angst wird verstärkt durch Bilder, Berichte und Vorstellungen. Folglich verinnerlichen wir als Reaktion auf die Reize, die wir durch diese Bilder und Berichte erhalten, Emotionen wie Furcht und Angst. Vielleicht machen sich auch körperliche Symptome bemerkbar. Dazu zählen das Schwitzen, Zittern oder eine zu schnelle Atmung.
Tritt die beängstigende Situation dann eines Tages unerwartet ein, werden diese Reize die Reaktion nochmals verstärken und die Angst zu einer Schockstarre oder falschen Abwehrhandlungen führen. Ein Beispiel dafür ist, wenn der Lehrer mit der Kreide und dem Fingernagel über die Tafel kratzt. Bei vielen löst dies automatisch Zahnschmerzen aus. Sie verbinden das Geräusch des Kratzens mit dem Zahnarzt.

In der Konditionierung wird nun eine neue Synapse im Gehirn gebildet, die Erlebnisse, Gedanken und Situationen mit positiven Reaktionen verbindet. Die positiven Situationen werden verstärkt und verinnerlichen sich, so dass die Angst weniger wird. Die Reaktion ist auf den Reiz konditioniert.
Je öfter wir also im Selbstschutz und Selbstverteidigungstraining solche negativ behafteten Momente trainieren und in authentischen Begebenheiten mit einem positiven Ende durchspielen, desto tiefer werden diese verinnerlicht. Dein Verhalten wird sich verändern und bei jedem kleinen Reiz in der Tiefgarage, oder auf dem dunklen Weg, wirst du automatische den richtigen Handlungsablauf einleiten.

Die eigenen Ressourcen und Handlungsmuster richtig konditionieren

In meinen Trainings rund um Selbstverteidigung und Selbstschutz zeige ich dir, wie du dich mental auf eine Gefahrensituation einstellst und das passende Verhalten hierzu intuitiv abspeicherst. Die Trainingsumgebung ist dabei authentisch und erfordert von dir nur den Einsatz deiner eigenen Ressourcen und persönlichen Stärken. Durch das Verinnerlichen von Reizen, auf die du reagierst, trainieren wir gemeinsam die gewünschte Reaktion immer wieder und konditionieren so das zu dir passende Handlungsmuster im Notfall.

Neben den wichtigsten Handgriffen und Bewegungsabläufen lernst du so richtig zu reagieren und dein Verhalten auf die Situation anzupassen. Außerdem bekommst du ein Gefühl dafür, wie hilfreich Achtsamkeit für dich sein kann. Durch deine Awareness bemerkst du Reize früher und kannst noch besser auf diese reagieren. Dadurch sparst du in einem Notfall gezielt Kraft und Zeit und hast viel bessere Chancen, dem Täter schnell und effizient zu entkommen, oder die Gefahr von Anfang an abzuwenden.
Damit die Konditionierung richtig an dich und dein Reiz-Reaktions-Modell abgestimmt ist, gehe ich im Training auf deine ganz individuelle Erfahrung und dein Vorwissen ein. Dies sorgt für maximalen Erfolg und absolute Sicherheit in einem Notfall.

In unserem Training schulen wir das Bewusstsein und die Achtsamkeit und verinnerlichen durch das wiederholte Üben Handlungsabläufe, um den Tätern zu begegnen und der Situation schnell zu entkommen. Die persönliche Sicherheit wird gestärkt und das Auftreten in Gefahren verbessert.

Das Training in München Unterhaching ist grundsätzlich nur mit einer vorherigen Anmeldung möglich. Um eine hohe Qualität unserer Trainings sicherzustellen und alle Teilnehmenden aktiv in das Training einzubinden, sind unsere Trainings auf 6 – 8 Teilnehmende begrenzt. Die Kurse sind für Einsteiger, Fortgeschrittene und zum Auffrischen vorhandener Kenntnisse bestens geeignet.

Ich freue mich, wenn du Kontakt zu uns aufnimmst und wir Ihr erstes Training absprechen und vereinbaren!

Personaltrainer Günther Pfeifer

Personaltrainer Günther Pfeifer

Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Selbstschutztraining, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.

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