Wenn die Routine des Alltags plötzlich zur persönlichen Gefahr wird

Gerade die Alltags-Marotten machen das Leben schön. Schließlich sind Menschen Gewohnheitstiere und fühlen sich dann besonders sicher und komfortabel, wenn sie Routine-Tätigkeiten nachgehen, die sie im FF beherrschen. Doch: Gerade diese Situationen gefährden unsere persönliche Sicherheit am meisten!
Während wir uns in bekannten Situationen, gerne besonders entspannen und ablenken lassen, ist das Gefährdungspotenzial besonders hoch. Die Reaktionszeit verlängert sich und die Aufmerksamkeit lässt besonders dann nach, wenn wir entspannt und wenig fokussiert sind.
Täter nutzen diese Gelegenheit, denn für Täter bedeutet dies ein leichtes Spiel. Einfacher, als sonst können sie uns überwältigen, ohne dass wir den Übergriff oder die Verfolgung zunächst überhaupt bemerken. Während wir erschrocken in der Schockstarre verweilen, gewinnen Kriminelle Zeit zu handeln, ohne dass wir im Stande sind, uns zu wehren.

Hier das Beispiel einer Kursteilnehmerin – eine Situation, wie sie den meisten von uns als vertraut erscheint…

Alltagsgeschichten, in denen Routine unerwartet zur persönlichen Bedrohung wurde

Moni arbeitet bei der Deutschen Bahn. Ihr Einsatzort sind die verschiedenen Bahnsteige am Münchner Hauptbahnhof. Ihre Aufgabe ist es, den Reisenden bei Fragen und Verspätungen behilflich zu sein und gleichzeitig den Service der Bahn sicherzustellen. Täglich trifft sie tausende Reisende und hat ein Ohr für deren Anliegen und Beschwerden. Oft kommt es vor, dass die Reisenden verärgert oder gestresst sind. Diesen Stress lassen sie gerne an Moni aus. In den meisten Fällen gelingt es ihr, deeskalierend zu wirken. Doch oftmals kommt es zu bedrohlichen Situationen, in denen die Passagiere die Nerven und die Kontrolle verlieren. Sie werden forsch und ihr Aggressionspotential steigt. Moni hat es gelernt, diesen Personen ihre Grenzen aufzuzeigen und nimmt schon frühzeitig wahr, wann sie einschreitet. Sie ist erfahren darin, auch im Ausnahmefall ruhig zu bleiben und die Nerven zu behalten, um Schlimmeres durch ihr Auftreten und Verhalten abzuwenden. Wie fast jeder freut Moni sich auf den Feierabend, denn da kann sie auf ihrer Rückfahrt abschalten. Meist hört sie Musik oder liest ihre Nachrichten und E-Mails auf dem Smartphone. Gedanklich schaltet sie dabei komplett ab. Schließlich befindet sie sich in ihrem wohlverdienten Feierabend.

Und täglich grüßt die Straßenbahn: Die Gefahren von Ablenkung beim Bahnfahren

Moni hätte nie geglaubt, dass ihr auf dem Weg von und zurück von der Arbeit etwas zustoßen könnte. Schließlich kennt sie sich aus, nimmt täglich die gleichen Wege und hat ihre eingespielte Routine. Perfekt, um nicht viel nachdenken zu müssen und einfach abzuschalten.
Dabei lauert gerade hier die Gefahr: Im gedankenlosen Vegetieren. Denn: Nicht nur der Arbeitsplatz von Moni birgt Gefahren, sondern auch die Fahrt zur und von der Arbeit zurück nach Hause zu ihrer Familie.
Erst vor wenigen Wochen ist Moni, wie viele andere Frauen in ihrem Alter, mit der U-Bahn zur Arbeit gefahren und hat, wie immer auf dem Weg ihren Weg zum Bäcker eingeplant. Mit Brötchen und Smartphone bewaffnet ist sie in die Bahn gestiegen und wie jeden Tag, zur gleichen Zeit losgefahren. Unterwegs war sie gedankenverloren und hat auf dem Smartphone nach Kochrezepten geschaut, um sich für das Abendessen mit ihren Lieben inspirieren zu lassen. Dabei hat sie die Umgebung um sich herum gar nicht mehr bewusst wahrgenommen. Schließlich weiß sie genau, wann es soweit ist und sie aussteigen muss. Doch an diesem Morgen kam alles anders und völlig unerwartet…

Wenn das vermeintliche Gefühl von Sicherheit zur Gefahr wird

Besonders dann, wenn wir uns in unserer Komfortzone befinden, schalten all unsere Sinne auf Durchzug und wir nehmen unsere Umgebung nicht mehr bewusst wahr. Für Täter bedeutet dies ein leichtes Spiel, denn oftmals beobachten sie uns vor einem Übergriff bereits eine Weile, während wir von nichts etwas ahnen.
Das Gefährliche daran ist, dass wir nicht bewusst wahrnehmen, was um uns herum passiert und eine überraschende und unerwartete Situation uns dann in eine Schockstarre versetzt. Bis wir begreifen, was geschieht, verstreicht oft wichtige Zeit. Die Zeit, die wir brauchen, um den Täter in die Flucht zu schlagen und uns zu retten!
Moni ist genau solch eine Situation widerfahren, als sie mit Brötchen in der einen und Handy in der anderen Hand zur Arbeit fuhr. Plötzlich und unerwartet tauchte eine Bande Jugendlicher auf, die sich um sie herum positionierte. Einer von ihnen streichelt ihr über den Kopf, was sie völlig aus der Fassung wirft. Sie weiß nicht, wie sie reagieren soll und ihr fehlen die Worte. Die Situation ist ihr fremd und sie ist handlungsunfähig. Ihre Reaktion bestätigt die Bande und ermöglicht es ihnen, Moni ihr Smartphone und ihre Handtasche aus der Hand zu reißen und davon zu laufen.

Routine erleichtert den Tätern ihren Übergriff und führt oftmals zur lebensbedrohlichen Schockstarre

Die Täter beobachten ihre Opfer oftmals oder suchen sich bewusst solche Personen als ihre Opfer aus, die abgelenkt sind. Genau in dem Moment, wo sie geistig nicht anwesend sind, greifen sie zu. Nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit reicht oftmals aus, das Opfer zu überlisten. Die Reaktionsfähigkeit ist verlängert und die Täter gewinnen Zeit.

Bewusstsein und Achtsamkeit helfen, die Gefahren-Trigger rechtzeitig zu erkennen und effizient zu reagieren

Eine bewusste Wahrnehmung und Achtsamkeit helfen dabei, Gefahrenpotenziale schneller zu erkennen und auf diese zu reagieren. Sie bilden die Grundlage für unsere persönliche Sicherheit, und dafür, bewusst zu handeln und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Durch Achtsamkeit und Awareness erkennen wir Situationen schon bevor diese eintreffen und ahnen, was passieren wird. Unser Gehirn und Körper stellen sich auf die bevorstehende Gefahr ein und beginnen die schützenden Handlungen einzuleiten. Dies erschwert den Tätern den Zugriff und rettet in vielen Fällen Leben.

Wie profitieren Sie von meinen Kursen? Das Selbstschutz Training ist ein wichtiges Werkzeug. Sie schützen sich damit selbst und werden nicht länger zum Opfer, sondern Ihre Handlungskompetenzen in Gewalt – und Bedrohungssituationen werden geschult bzw. sensibilisiert.

In unserem Training schulen wir das Bewusstsein und die Achtsamkeit und verinnerlichen durch das wiederholte Üben Handlungsabläufe, um den Tätern zu begegnen und der Situation schnell zu entkommen. Die persönliche Sicherheit wird gestärkt und das Auftreten in Gefahren verbessert.

Das Training in München Unterhaching ist grundsätzlich nur mit einer vorherigen Anmeldung möglich. Um eine hohe Qualität unserer Trainings sicherzustellen und alle Teilnehmenden aktiv in das Training einzubinden, sind unsere Trainings auf 8 bis 10 Teilnehmende begrenzt. Die Kurse sind für Einsteiger, Fortgeschrittene und zum Auffrischen vorhandener Kenntnisse bestens geeignet.

Ich freue mich, wenn Sie Kontakt zu uns aufnehmen und wir Ihr erstes Training absprechen und vereinbaren!

Personaltrainer Günther Pfeifer

Personaltrainer Günther Pfeifer

Mein Name ist Günther Pfeifer und ich biete Selbstverteidigungskurse, Selbstschutztraining, Gewaltprävention und Personal Training an. Für alle Bereiche bin ich ausgebildet und zertifiziert. Darüber hinaus verfüge ich über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus einer langjährigen Berufspraxis.

Kurse und Schulungen - es sind noch Termine frei!

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